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Wintersportverein
München e.V.
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Ein Tag lang Bergziege sein !
Der Wintersportverein München hat am Dienstag, den 7. August eine Klettertour am Spieljoch im Zillertal (A) organisiert. Es haben sich trotz der Ferienzeit 14 Kinder angemeldet. Auch zwei Erwachsene hatten den Mut mitzumachen. Betreut wurden Sie von Sonja (Trainerin des WSV München).
Die meisten Kinder sind mit dem vereinseigenen Bus angereist, einige waren schon vor Ort da sie mit ihren Familien einen Teil der Sommerferien in Fügen verbrachten.
Auf der Bergstation in 1860 m Höhe hat die Spieljochbahn AG einen tollen Klettergarten errichtet. Dort wurde die Klettergruppe vom Bergführer Johannes und seiner Begleiterin Sabrina empfangen.
Zuerst wurde in die Handhabung der gestellten Kletterausrüstung (Klettergurt und Helm) eingewiesen. Danach gab es Knotenlehre. Es ist nämlich sehr wichtig, dass jeder Kletterer die richtigen Knoten für die Sicherungsseile beherrscht. Für die kleinsten taten sich hier fast unüberwindliche Hindernisse auf.
Mit den richtigen Eselsbrücken ließen sich die Knoten dann aber doch leicht merken:
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Mastwurf (als Sicherungsknoten): Ein Mickeymaus Ohr nach Vorne, ein Mickeymausohr nach Hinten, zusammenklappen wie ein Butterbrot - und fertig ist der Mastwurf. |
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| Doppelter Achterknoten (zum Einhängen in den Klettergurt): "Man mache einen See, laufe einmal drum herum und springe hinein" - fertig ist der Achterknoten |
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Dann ging es los in die Kletterwand. Es gab verschiedene Schwierigkeitsgrade in der ca. 15 Meter hohen Wand. Selbst die Kleinsten zeigen sich erstaunlich furchtlos und kletterten bis ganz nach oben. Sehr viel Überwindung kostete es dann manchen, sich zum Abseilen rückwärts in das Seil fallen zu lassen.
Zur Mittagspause ging es dann in die Knappenstube an der Bergstation, wo die Kinder mit Grillwurst und Pommes Kraft für den Nachmittag tankten.
Nach dem Mittagessen ging es dann zum Aufwärmen nochmals in die Kletterwand bevor die Gruppe dann in den Klettersteig stieg. Alle Kletterer wurden in zwei Gruppen an einem Seil miteinander Verbunden, was zur doppelten Sicherung, neben Karabinerhaken am Stahlseil, beitrug. Doppelt abgesichert ging es also auf dem Klettersteig bis ganz nach oben zum Gipfelkreuz. Eine Bergziege wäre vor Neid erblasst, so trittsicher und flink wie die Kinder waren. Teilweise waren hier wirklich gefährliche Passagen zu überwinden, welche aber selbst die Kleinsten unerschrocken überwanden. So eine doppelte Sicherung hilft schon sehr die Angst zu überwinden. Ein wenig Sorgen bereitete das nahende Gewitter. Es wäre nicht so toll gewesen bei Blitzschlag an einen Drahtseil zu hängen. Aber der Wettergott hatte es gut gemeint. Das Gewitter zog vorbei und es hat lediglich ein wenig geregnet.
Gegen Ende des Kletterkurses gab es noch eine "Schatzsuche" bei der es darum ging, dass die Kinder mittels eines GPS-Ortungssystems einen versteckten Schatz finden sollten. Der Umgang mit dem GPS-Gerät stellte unsere Kinder allerdings vor größere Problem, so dass Johannes eingreifen musste um die Kids auf die richtige Fährte zu bringen. Der Schatz bestand aus einem Karabiner als Andenken für jedes Kind.
Alles in Allem war es ein rundherum gelungener Ausflug.
Schöne Grüße, Euer
Georg Michi
Fotos von der Klettertour in der Bildergalerie!